Gründungspolster & Baugrundverbesserung • ZTV E-StB • DIN 18134

Bodenaustausch in Potsdam, Schwielowsee & Umgebung

Wenn das Baugrundgutachten locker gelagerte Sande, humose Auffüllungen, Torflinsen oder aufgeweichten Geschiebelehm ausweist, schaffen wir die statisch sichere Basis: Wir tragen nicht tragfähige Bodenschichten in Schwielowsee, Potsdam und Werder (Havel) ab, bauen hochverdichtete Gründungspolster aus Frostschutzschotter 0/32 mm oder Kiessand auf Geotextil GRK 3/4 ein und belegen die Tragfähigkeit per Plattendruckversuch nach DIN 18134.

Nach Baugrundgutachten Exakte Umsetzung der Geotechnik-Vorgaben
Lagenweise im Kreuzgang Schwere Rüttelplatten & Walzenzüge
Plattendruckversuch Nachweis E_v2 / E_vd nach DIN 18134
Eigene Schüttgut-Logistik Abfuhr & Schotter-Anlieferung im Takt
BAUGRUNDVERBESSERUNG & GRÜNDUNGSPOLSTER

Wenn der gewachsene Boden nicht trägt: So schützen wir Bodenplatten vor Setzungen.

Jede Stahlbeton-Bodenplatte und Verkehrsfläche ist nur so stabil wie die Erdschichten darunter. Im Potsdamer Raum stoßen Bauherren regelmäßig auf zwei kritische Szenarien: Entweder stehen locker gelagerte Sande, alte Auffüllungen oder Mutterbodenlinsen an – oder es handelt sich in Seenähe (Schwielowsee, Templiner See, Glindower See, Zernsee) um wasserempfindlichen Geschiebelehm und Mudde. Ohne Austausch drohen ungleichmäßige Setzungen und Frosthebungen.

Die VR-Pflasterbau GmbH aus 14548 Schwielowsee ist Ihr Fachbetrieb für den Bodenaustausch und die Baugrundverbesserung. Nach dem Baugrubenaushub tragen wir nicht tragfähige Horizonte ab, fahren das Erdreich über unseren Containerdienst ab und bauen ein verdichtetes Gründungspolster auf – inklusive Prüfprotokoll (Plattendruckversuch nach DIN 18134) für Statiker und Rohbauer.

Einbau und Verdichtung eines Gründungspolsters beim Bodenaustausch in Potsdam und Schwielowsee
Lagenweise Verdichtung & Nachweis nach DIN 18134 ZTV E-StB KONFORM
Abtrag Weichschichten Beseitigung von Humus, Torf, Schluff & Auffüllung
Gründungspolster 0/32 Frostschutzschotter, RC-Gemisch oder Kiessand
Geotextil GRK 3 / GRK 4 Filterstabiler Schutz gegen Durchpumpen
Prüfung E_v2 & E_vd Statischer & dynamischer Plattendruckversuch
LEISTUNGSSPEKTRUM BODENAUSTAUSCH & VERDICHTUNG

Vier Schritte vom weichen Untergrund zum abnahmefähigen Gründungspolster.

Wir setzen die Empfehlungen Ihres Baugrundgutachters 1:1 um – vom vollständigen Abtrag setzungsempfindlicher Schichten bis zur messtechnischen Freigabe der letzten Schotterlage.

01 // Aushub & Separierung Abtrag nicht tragfähiger Humus- und Lehmschichten beim Bodenaustausch

Abtrag von Humus-, Torf- & Lehmschichten

Organische Böden (Oberboden, Torf, Faulschlamm) sowie Alt-Auffüllungen mit Ziegel- oder Wurzelresten dürfen nicht unter lastabtragenden Bauteilen verbleiben. Wir baggern diese Schichten bis auf den tragfähigen Horizont aus und verladen sie auf unsere Container (Containerdienst Potsdam).

  • Aushub nach geotechnischem Gutachten
  • Seitlicher Lastausbreitungswinkel (45°-Regel)
  • Nachverdichtung der freigelegten Aushubsohle
02 // Gründungspolster & Vlies Einbau von Frostschutzschotter 0/32 und Gründungspolstern

Gründungspolster & Geotextil (GRK 3/4)

Auf weichbindigen Böden legen wir zunächst ein Geotextil-Filtervlies (GRK 3 oder GRK 4) mit 30 bis 50 cm Überlappung aus. Darauf bauen wir das Gründungspolster aus Naturstein-Frostschutzgemisch 0/32 mm, RC-Schotter oder korngestuftem Kiessand 0/32 mm auf.

  • Frostsichere Gesteinskörnungen (F1 nach ZTV E-StB)
  • Filtervlies verhindert das Einsinken des Schotters
  • Basis für Bodenplatten & Schottertragschichten
03 // Lagenverdichtung Lagenweise Verdichtung von Schotter und Kiessand im Kreuzgang

Lagenweise Verdichtung bis D_Pr ≥ 98 / 100 %

Wir schütten das Austauschmaterial in Einzellagen von maximal 20 bis 30 cm Stärke ein und verdichten jede Schicht im Kreuzgang bis zur geforderten Proctordichte (D_Pr ≥ 98–100 %).

  • Maximale Schütthöhe von 20–30 cm pro Einzellage
  • Schwere reversierbare Vibrationsplatten (500–700 kg)
  • Lasergenaue Höhenkontrolle für ein ebenes Feinplanum
04 // DIN 18134 Nachweis Tragfähigkeitsnachweis und Plattendruckversuch nach DIN 18134 auf dem Gründungspolster

Plattendruckversuch nach DIN 18134

Bevor der Rohbauer die Sauberkeitsschicht verlegt, führen wir statische Plattendruckversuche sowie dynamische Prüfungen mit dem leichten Fallgewichtsgerät durch und übergeben Ihnen die fertigen Prüfprotokolle.

  • Statischer Plattendruckversuch (E_v1, E_v2 & E_v2/E_v1)
  • Dynamischer Nachweis (E_vd) per Fallgewichtsgerät
  • Revisionssichere Protokolle für Statiker & Bauleiter
KAPITEL 02 · WO BODENAUSTAUSCH IN UNSERER REGION UNVERZICHTBAR IST

Warum das Gründungspolster ringsum größer sein muss als Ihre Bodenplatte.

Gebäudelasten breiten sich unter der Bodenplatte unter einem Winkel von rund 45 Grad schräg zur Seite aus. Ist ein Gründungspolster 80 Zentimeter stark, muss der Bodenaustausch ringsum mindestens 80 Zentimeter über die Außenkante der Bodenplatte hinausragen (Lastausbreitungsüberstand), damit die Plattenränder statisch sicher gelagert sind.

Ebenso wichtig ist der Bodenaustausch unter Außenanlagen: Wenn wir im Anschluss Ihre Pflasterarbeiten in Potsdam oder Werder (Havel) übernehmen, bleiben Zufahrten dauerhaft frei von Spurrinnen.

Hochbelastbare Hofeinfahrt auf ausgetauschtem und verdichtetem Untergrund
Dauerhaft spurrinnenfreie Verkehrsflächen dank frostfreiem Unterbau STATISCH GEPRÜFT

Gründungspolster für Einfamilien- & Mehrfamilienhäuser

01

Kompletter Bodenaustausch unter Bodenplatten inklusive umlaufendem Überstand, Kranstellplatz und eingebauten Mehrsparten- und Grundleitungen.

Ufer- & Seenlagen (Schwielowsee, Templiner See, Zernsee)

02

In Wassernähe in Caputh, Ferch, Geltow, Werder und Potsdam-West treffen wir häufig auf Torf oder Faulschlamm. Wir tauschen diese Schichten im Schutz von Geotextilien und Schotter tragfähig aus.

Baustraßen, Kranstellplätze & Lkw-Zufahrten

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Bevor Tieflader, Autokran oder Fahrmischer anrollen, legen wir Baustraßen aus Schotter 0/45 oder 0/32 auf Geotextil an, die später direkt als Unterbau Ihrer Hofeinfahrt dienen.

Bodenverbesserung auf Lehm- & Mergelböden

04

Wo Geschiebelehm in Glindow, Fahrland oder Bornstedt Wasser staut, schaffen wir kapillarbrechende Frostschutzschichten und kombinieren sie mit Rigolen und Versickerungsanlagen.

Sie haben ein Baugrundgutachten vorliegen?

Senden Sie uns Ihr Gutachten – wir kalkulieren Aushub, Polster und Druckversuch.

Nach kostenloser Vor-Ort-Besichtigung in Potsdam, Schwielowsee oder Werder erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot.

PRÜFTECHNIK NACH DIN 18134 & ZTV E-StB

Statischer und dynamischer Plattendruckversuch: Was E_v2 und E_vd aussagen.

Ob die Verdichtung eines Schotterpolsters bis in die Tiefe reicht, zeigt der Prüfnachweis nach DIN 18134, den fast jeder Rohbauer vor Betonierbeginn fordert.

Statischer Plattendruckversuch (E_v1 / E_v2): Unter dem Hydraulikstempel einer 300-mm-Lastplatte wird der Boden in zwei Zyklen geprüft. Entscheidend sind der Verformungsmodul E_v2 (≥ 80–120 MN/m²) sowie das Verhältnis E_v2 / E_v1 ≤ 2,3.

Dynamischer Plattendruckversuch (E_vd): Mit dem leichten Fallgewichtsgerät prüfen wir auch auf Fundament- und Tragschichten den Modul E_vd (≥ 45 MN/m²). Durch Bündelung von Aushub, Schüttgut-Logistik und Prüfung übergeben wir ein abnahmefähiges Planum.

Abnahmefähiges Schotterplanum nach Bodenaustausch und Verdichtungsprüfung
Geprüfte Tragfähigkeit für Bodenplatten, Streifenfundamente & Pflasterflächen DIN 18134 PRÜFUNG
KOSTENTRANSPARENZ · PREISE AUF ANFRAGE

Wie setzt sich die Kalkulation für Bodenaustausch und Verdichtung zusammen?

Da Austauschvolumen, Schüttgut-Spezifikation und Prüfumfang vom jeweiligen Baugrundgutachten abhängen, kalkulieren wir alle Preise individuell auf Anfrage nach kostenloser Vor-Ort-Besichtigung:

Leistungsbaustein Baugrundverbesserung Preiskalkulation Technische Ausführung nach ZTV E-StB / DIN 18134 Ihr Vorteil mit VR-Pflasterbau
1. Abtrag & Abfuhr Weich-/Fehlschichten Preise auf Anfrage
(nach Kubikmetern m³)
Ausbaggern von Humus, Torf, Lehm oder Alt-Auffüllungen inkl. seitlichem 45°-Lastausbreitungsüberstand Direktverladung und Entsorgung über unseren eigenen Containerdienst
2. Geotextil-Filtervlies & Geogitter Preise auf Anfrage
(nach Fläche in m²)
Verlegung von mechanisch verfestigtem Geotextil GRK 3 oder GRK 4 (≥ 30–50 cm Überlappung) auf der Sohle Verhindert das Einsinken des Schotters in weiche oder feuchte Böden
3. Gründungspolster (Kiessand / Schotter 0/32) Preise auf Anfrage
(nach Tonnage / m³)
Anlieferung und lagenweiser Einbau (max. 20–30 cm je Lage) von Kiessand 0/32 oder Frostschutzgemisch 0/32 mm Zertifizierte Gesteinskörnungen direkt mit eigenem Lkw angeliefert
4. Lagenverdichtung & Laser-Feinplanum Preise auf Anfrage
(nach m² & Lagenzahl)
Mehrspuriges Abrütteln im Kreuzgang mit 500–700 kg Vibrationsplatten bis D_Pr ≥ 98–100 % Millimetergenaue Übergabe auf Sollhöhe (± 1–2 cm) für den Rohbauer
5. Statischer / dynamischer Plattendruckversuch Preise auf Anfrage
(nach Anzahl Prüfpunkte)
Tragfähigkeitsprüfung nach DIN 18134 (E_v2 / E_vd) inkl. offizieller Messprotokolle & Diagramme Bagger/Lkw als Gegengewicht steht bereits ohne Zusatzanfahrt vor Ort
FRAGEN & ANTWORTEN

Häufige Fragen zu Bodenaustausch, Gründungspolster & Plattendruckversuch.

Praxisnahe Antworten unserer Bauleiter zu Baugrundverbesserung und Verdichtungsnachweisen:

Was kostet ein Bodenaustausch mit Gründungspolster unter einer Bodenplatte oder Einfahrt?

Die Kosten hängen maßgeblich von der im Baugrundgutachten geforderten Austauschtiefe (z. B. 40 cm, 80 cm oder 1,20 m), der Grundfläche inklusive Lastausbreitungsüberstand sowie dem gewählten Schüttgut (Kiessand 0/32 oder gebrochenes Frostschutzgemisch 0/32 mm) ab. Wir kalkulieren alle Preise individuell auf Anfrage und erstellen Ihnen nach einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung in Schwielowsee, Potsdam oder Werder ein verbindliches Festpreisangebot.

Wann ist ein Bodenaustausch auf Grundstücken im Raum Potsdam und an den Havelseen notwendig?

Ein Bodenaustausch ist immer dann erforderlich, wenn unter der geplanten Gründungssohle nicht tragfähige, organische oder frostempfindliche Schichten anstehen – etwa humoser Oberboden, alte unverdichtete Auffüllungen, Torflinsen in Seenähe (Schwielowsee, Templiner See, Zernsee) oder aufgeweichter Geschiebelehm. Erst das verdichtete Gründungspolster verteilt die Gebäudelasten gleichmäßig und verhindert Setzungsrisse.

Welche Werte werden beim statischen oder dynamischen Plattendruckversuch nach DIN 18134 geprüft?

Beim statischen Plattendruckversuch nach DIN 18134 werden der Erstbelastungsmodul E_v1, der Wiederbelastungsmodul E_v2 (meist gefordert: E_v2 ≥ 80 bis 120 MN/m²) sowie das Verdichtungsverhältnis E_v2/E_v1 (Sollwert ≤ 2,2 bis 2,5) gemessen. Ergänzend oder auf engeren Flächen prüfen wir den dynamischen Verformungsmodul E_vd mit dem leichten Fallgewichtsgerät (z. B. E_vd ≥ 45 bis 50 MN/m²) als Protokollnachweis für Ihren Statiker.

Warum wird unter dem Schotterpolster ein Geotextil-Filtervlies (GRK 3 oder GRK 4) ausgelegt?

Auf weichem, feinkörnigem oder bindigem Untergrund verhindert ein mechanisch verfestigtes Geotextilvlies der Geotextilrobustheitsklasse GRK 3 oder GRK 4 das sogenannte Durchpumpen: Ohne Trennvlies würden sich die groben Schotterkörner unter der Rüttelplatte und späterer Verkehrslast in den weichen Unterboden drücken, wodurch das Gründungspolster an Tragfähigkeit und Frostsicherheit verliert.

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