- Positivliste Bauschutt: Beton, Ziegel, Klinker, Dachpfannen, Fliesen, Pflastersteine
- Strenges Verbot (Fehlwurf): Kein Ytong/Porenbeton, kein Rigips/Gips, kein Holz, keine Folie
- Bauschutt ≠ Erdaushub: Mutterboden und Sand immer getrennt von Steinen erfassen
- Flügeltüren am Heck: Schubkarre direkt ebenerdig in den Container fahren
1. Warum Brecheranlagen keinen Gips, kein Ytong und keine Erde im Bauschutt dulden.
Wenn Sie für den Rückbau einer alten Hofeinfahrt, einer Gartenterrasse oder für einen Hausumbau in Potsdam, Schwielowsee oder Werder (Havel) einen Abrollcontainer mieten, ist sortenreiner mineralischer Bauschutt (AVV 17 01 07) die mit Abstand wirtschaftlichste Entsorgungsklasse. Der Grund ist einfach: Reiner Beton-, Ziegel- und Pflasterbruch wird in regionalen Aufbereitungsanlagen gebrochen, gesiebt und als güteüberwachter RC-Schotter im Straßen- und Wegebau wiederverwendet.
Sobald sich jedoch Gips (Rigipsplatten, Gipsputz) oder Porenbeton (Ytong, Gasbeton) unter dem Bauschutt befinden, darf die gesamte Ladung nicht mehr in den Steinbrecher: Das Sulfat im Gips und Porenbeton führt später in Verbindung mit Feuchtigkeit zum sogenannten Sulfattreiben (Volumenvergrößerung und Aufplatzen von Recycling-Tragschichten). Bei der Eingangskontrolle auf dem Recyclinghof wird ein solcher Container sofort als deutlich aufwendigerer Baumischabfall eingestuft. Mit unserer Sortierhilfe für Bauschutt entsorgen und unseren Containerdienst Potsdam verhindern Sie solche Überraschungen zuverlässig.
2. Bauschutt, Boden, Grünschnitt & Kombi-Lieferung: So trennen Sie auf der Baustelle richtig.
Auf über 90 Prozent aller privaten Garten- und Tiefbaustellen in Potsdam und Potsdam-Mittelmark fallen genau diese vier Materialströme an:
1. Reiner Bauschutt: Beton, Ziegel, Pflaster & Keramik
Hierzu gehören alle schweren, rein mineralischen Baustoffe ohne schädliche Anhaftungen: Aufgebrochene Betonplatten, altes Verbund- und Natursteinpflaster, Randsteine, Mauerziegel, Klinker, Kalksandstein, Tondachziegel, Mörtelreste sowie Fliesen und Waschbecken.
- Betonbruch (bis ca. 50–60 cm Kantenlänge), Gehwegplatten & Bordsteine
- Mauerwerk aus Ziegel, Klinker, Kalksandstein & Mörtelputz (zementgebunden)
- Keramikfliesen, Spaltklinker, Dachziegel & Sanitärkeramik ohne Armaturen
2. Achtung Fehlwurf: Was niemals in den Bauschutt darf!
Viele Baustoffe sehen auf den ersten Blick wie Stein aus, gehören aber chemisch in eine separate Entsorgungsklasse. Halten Sie Ihren Bauschuttcontainer unbedingt frei von Sulfat-Baustoffen, Dämmstoffen und Kunststoffen.
- KEIN Porenbeton / Gasbeton (Ytong) & KEIN Gips / Rigips / Fermacell
- KEIN Holz, keine Wurzeln/Grünschnitt, keine KG-Rohre, Folien oder Eimer
- KEINE teerhaltigen Stoffe (alter Schwarzdecken-/Asphaltaufbruch, Dachpappe)
3. Erdaushub, Sandboden & Mutterboden getrennt halten
Wenn Sie für eine Einfahrt, Terrasse oder ein Fundament ausschachten, darf der ausgekofferte Sand- oder Mutterboden nicht mit Bauschutt vermischt werden. Unbelasteter Erdaushub (frei von Steinen > 10 cm, Wurzeln und Müll) wird separat verwertet.
- Reiner märkischer Sandboden, Lehm, Kies und Oberboden (Mutterboden)
- Grasnarbe und kleine Faserwurzeln sind nach Rücksprache separat möglich
- Dicke Baumstümpfe (Stubben) gehören nicht in den reinen Boden-Container
4. Grünschnitt (AVV 20 02 01) & clevere Schüttgut-Kombitour
Für Heckenschnitt, Äste, Sträucher und Laub stellen wir Ihnen großvolumige 13-m³-Container bereit. Besonderer Praxis-Tipp: Lassen Sie sich mit derselben Anfahrt erst Schotter, Splitt oder Mutterboden liefern und den geleerten Container direkt für Ihren Abfall stehen!
- Grünschnittcontainer für Äste, Strauchwerk, Heckenschnitt und Laub
- Kombi-Vorteil: Schüttgut anliefern + Leercontainer vor Ort absetzen
- Kompakte Abrollkipper für enge Wohnstraßen in Potsdam & Schwielowsee
3. 10 m³ oder 13 m³ Abrollcontainer: Worauf Sie bei Gewicht, Schütthöhe und Aufstellung achten sollten.
Schwerer mineralischer Bauschutt und feuchter Erdaushub haben eine hohe Dichte: Ein einziger Kubikmeter loser Betonbruch oder nasser Lehmboden wiegt bereits rund 1,5 bis 1,8 Tonnen! Damit unser Abrollkipper den vollen Container im öffentlichen Straßenverkehr sicher und innerhalb des zulässigen Gesamtgewichts aufnehmen und transportieren kann, darf schwerer Bauschutt und Erdaushub nur bis zur zulässigen Ladekante (bzw. nach dem vereinbarten Maximalgewicht) geladen werden.
Ein großer ergonomischer Vorteil unserer Containerflotte für das Abrollcontainer mieten: Unsere Container verfügen am Heck über zwei weit zu öffnende Flügeltüren. Sie müssen schwere Pflastersteine oder Schubkarren voll Erde also nicht mühsam über eine meterhohe Bordwand heben, sondern fahren über zwei Bohlen direkt in den Container hinein. Für komplette Baustellentransporte übernehmen wir auf Wunsch auch gleich die Beladung mit unserem eigenen Minibagger.
Maximale Ladehöhe beachten
Beladen Sie den Container niemals über die obere Bordwandkante hinaus ('mit Berg'). Nur ein bündig beladener Container lässt sich für den Straßentransport vorschriftsmäßig mit dem Sicherheitsnetz abdecken.
Aufstellung auf Privatgrundstück
Steht der Container auf Ihrer eigenen Hofeinfahrt oder im Vorgarten, benötigen Sie keinerlei behördliche Genehmigung. Zum Schutz empfindlicher Pflasterflächen legen wir dicke Unterleghölzer unter die Stahlrollen.
Aufstellung auf öffentlichem Grund
Muss der Container auf dem Gehweg, Seitenstreifen oder Parkstreifen vor dem Grundstück abgestellt werden, ist vorab eine Sondernutzungserlaubnis beim Ordnungsamt (z. B. Stadt Potsdam) erforderlich.
Auflockerungsfaktor einrechnen
10 m³ fest gewachsener Boden in der Erde ergeben nach dem Ausbaggern durch die Auflockerung rund 13 bis 14 m³ loses Schüttvolumen im Container!
4. Warum zweimal Transportkosten zahlen? Nutzen Sie unsere Kombi-Tour für Schüttgut & Entsorgung.
Bei fast jedem Garten- oder Pflasterprojekt haben Sie zwei gegenläufige Transportaufgaben: Zuerst müssen alter Pflasteraufbruch, Bauschutt oder ausgekofferter Boden weg – und direkt danach brauchen Sie Frostschutzschotter 0/32 mm, Edelsplitt 2/5 mm oder gesiebten Mutterboden auf der Baustelle.
Da wir als Fachbetrieb sowohl den Containerdienst Potsdam als auch das Schüttgut liefern mit eigenen Fahrzeugen ab unserem Standort in Schwielowsee betreiben, verbinden wir beides nahtlos.
Wir bringen Ihnen beispielsweise morgens den benötigten RC-Schotter oder Mutterboden im Abrollcontainer auf die Baustelle, kippen das Material an Ihrem Wunschplatz ab und stellen denselben leeren Container im Anschluss direkt für Ihren Bauschutt oder Grünschnitt bereit. Das spart Leerfahrten, Zeit und Koordinationsaufwand.
5. AVV 17 01 07 (Reiner Bauschutt) vs. AVV 17 09 04 (Baumischabfall) im Detail
In der deutschen Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) wird streng zwischen mineralischem Bauschutt (AVV 17 01 07 – Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik) und gemischten Bau- und Abbruchabfällen (AVV 17 09 04 – Baumischabfall) unterschieden. Reiner Bauschutt wird im Brecherwerk direkt zu hochwertigem Recycling-Schotter (RC-1) für den Straßenbau aufbereitet und ist deshalb in der Annahme besonders günstig.
Baumischabfall muss dagegen in aufwendigen Sortieranlagen maschinell und händisch in Holz, Kunststoffe, Metalle und Mineralik getrennt werden. Wer beim Bauschutt entsorgen vorab einen zweiten kleinen Sammelbehälter für Folien, Rohre und Holz aufstellt, spart sofort den Großteil der Deponiegebühren.
6. Spezialfall Porenbeton (Ytong), Rigips & Gipsputz: Sulfatgrenzwerte erklärt
Viele Bauherren wundern sich, warum weiße Porenbetonsteine (Ytong / Gasbeton) und Gipsbauplatten (Rigips) trotz ihrer steinähnlichen Optik keinesfalls in den Bauschuttcontainer dürfen. Der Grund ist chemischer Natur: Gips und Porenbeton enthalten hohe Mengen an wasserlöslichem Sulfat.
Gelangt Sulfat in das Beton-Recyclinggranulat, reagiert es später bei Feuchtigkeit mit dem Zement zu sogenanntem Ettringit („Zementbazillus“), treibt den Baustoff von innen auseinander und überschreitet die gesetzlichen Grundwasser-Grenzwerte. Sammeln Sie Ytong und Rigips daher stets separat als eigene Fraktion.
7. Erdaushub (AVV 17 05 04) vs. Boden mit Steinen, Wurzeln oder Grasnarbe
Auch beim Bodenaushub lohnt sich ein genauer Blick: Wenn wir eine Baugrube oder Hofeinfahrt auskoffern, tragen wir häufig zuerst die obersten 15–20 cm Grasnarbe und durchwurzelten Oberboden ab, bevor der reine, steinfreie Sand- oder Lehmboden folgt.
Reiner, unbelasteter Erdaushub ohne Wurzeln, Grasnarbe und Steine > 10 cm lässt sich zum günstigsten Tarif entsorgen. Befinden sich dagegen alte Baumstümpfe, Schottersteine oder Ziegelreste im Boden, wird die Ladung als Boden-Steine-Gemisch bzw. Boden mit Störstoffen eingestuft. Unsere Baggerfahrer ziehen die Schichten beim Aushub deshalb direkt sauber getrennt ab.
8. Aufstellplatz-Checkliste: Hofeinfahrt schützen, Durchfahrtsbreite & Halteverbot
Damit unser Abrollkipper Ihren Container beim Abrollcontainer mieten reibungslos absetzen kann, benötigen wir eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3,00 Metern (inklusive Spiegel) sowie zum Auf- und Abziehen eine freie Rangierlänge von rund 12 bis 14 Metern ohne tiefhängende Baumäste oder Stromleitungen.
Wird der Container auf Ihrem eigenen Grundstück (z. B. auf der gepflasterten Einfahrt) abgestellt, benötigen Sie keinerlei behördliche Genehmigung – wir legen auf Wunsch dicke Bohlen oder Gummimatten unter die Stahlrollen, um Ihr Pflaster zu schützen. Soll der Container auf öffentlichem Straßenland in Potsdam stehen, ist vorab eine Sondernutzungserlaubnis beim Ordnungsamt erforderlich.
9. Beladeregeln: Schütthöhe bis Bordwand-Oberkante & richtige Gewichtsverteilung
Aus Gründen der Verkehrssicherheit nach § 22 StVO darf ein Container niemals über die Oberkante der Seitenwände (Ladekante) hinaus mit einem Berg beladen werden, da der Fahrer die Ladung vor der Fahrt mit einem Sicherungsnetz oder einer Plane abdecken muss und keine Steine während der Fahrt herabfallen dürfen.
Da ein einzelner Kubikmeter Betonbruch oder nasser Erdboden bereits 1,6 bis 2,0 Tonnen wiegt, setzen wir für schweren Bauschutt und Boden gezielt unsere flachen 10-m³-Abrollcontainer mit niedriger Ladekante und Hecktüren ein – so nutzen Sie das zulässige Gesamtgewicht des Lkw voll aus, ohne das Material hoch über Kopf heben zu müssen.
10. Verbotene Sonderabfälle: Asbest, Teerpappe, KMF-Dämmwolle & Bahnschwellen
Bestimmte Schadstoffe aus Altbauten vor 1993 unterliegen der Gefahrstoffverordnung und dürfen unter keinen Umständen offen in einen Bauschutt- oder Baumischcontainer geworfen werden:
- Asbestzementplatten (Eternit): Müssen staubdicht in zugelassenen Big-Bags mit Warnaufdruck verpackt werden.
- Künstliche Mineralfasern (KMF / alte Glas- & Steinwolle): Nur in reißfest verschlossenen KMF-Spezialsäcken.
- Dachpappe & Bitumenbahnen: Gelten wegen möglicher Teerbestandteile (PAK) als separater Sonderabfall.
- Altholz A IV (Bahnschwellen, Jägerzäune, imprägnierte Hölzer): Separat von unbehandeltem Bauholz zu erfassen.
11. Altholz-Kategorien A I bis A IV, Grünabfälle & Sperrmüll: Was gilt bei Entrümpelung & Abriss?
Wenn auf einem Grundstück in Potsdam, Schwielowsee oder Werder (Havel) ein alter Schuppen, ein DDR-Bungalow, ein Carport oder ein verwilderter Garten rückgebaut wird, fällt neben Steinen und Erde fast immer auch eine große Menge Holz und Gartenabfall an. Auch hier lassen sich durch das Wissen um die gesetzlichen Sortierklassen erhebliche Entsorgungskosten einsparen.
Die deutsche Altholzverordnung (AltholzV) teilt Holzabfälle in vier Kategorien ein: Altholz A I bis A III umfasst naturbelassenes Holz, gestrichenes oder lackiertes Bauholz aus dem Innenbereich (wie Dachlatten, Dielen, Türen oder Möbelholz ohne PVC-Beschichtung). Ganz anders verhält es sich bei Altholz der Kategorie A IV (gefährlicher Abfall, AVV 17 02 04*): Dazu zählen sämtliche im Außenbereich mit Holzschutzmitteln, Teeröl oder Kesseldruckimprägnierung behandelten Hölzer wie alte Jägerzäune, Pergolen, Holzterrassen, Gartenhäuser, Außentüren und Eisenbahnschwellen. Altholz A IV darf niemals mit normalem Bauholz oder Grünschnitt vermischt werden, sondern muss separat in thermischen Spezialanlagen verwertet werden.
Ebenso strikt trennen wir beim Grünschnitt entsorgen biologische Gartenabfälle (Äste, Strauchschnitt, Heckenschnitt, Laub und Stammholz) von Erde und Steinen: Während reiner Ast- und Strauchschnitt kostengünstig zu Biomasse und Kompost gehäckselt wird, führen dicke Erdballen oder Steine im Grünschnittcontainer zu Beschädigungen an den schnelllaufenden Messern der Großhäcksler im Kompostwerk.
12. Volumenberechnung & Auflockerungsfaktor: Warum aus 5 m³ festem Boden 6,5 m³ im Container werden
Eine der häufigsten Fehlkalkulationen bei privaten Erd- und Abbrucharbeiten betrifft das benötigte Containervolumen. Viele Bauherren messen die Fläche ihrer geplanten Terrasse oder Einfahrt (z. B. 25 m² Fläche × 0,30 m Aushubtiefe = 7,5 m³ gewachsener Boden) und glauben, das Material passe locker in einen 7,5-m³-Behälter. In der Praxis des Erd- und Tiefbaus gilt jedoch der physikalische Auflockerungsfaktor (Schüttgewicht vs. Festmaß)!
Solange Boden über Jahrzehnte unberührt im Erdreich liegt, sind seine Körner dicht zusammengepresst (Festkubikmeter). Sobald der Baggerlöffel das Erdreich aufreißt oder eine alte Betonplatte mit dem Hydraulikhammer zertrümmert wird, entstehen zwischen den Erdschollen und Betonbrocken unzählige Hohlräume: 1,0 m³ gewachsener Sand- oder Lehmboden ergibt im Container rund 1,25 bis 1,35 m³ loses Schüttvolumen (+25 bis +35 %!). Bei abgebrochenem Mauerwerk und Betonpflaster beträgt der Auflockerungsfaktor sogar 1,4 bis 1,5 (+40 bis +50 %).
Aus genau diesem Grund haben sich unsere großvolumigen 10-m³- und 13-m³-Abrollcontainer beim Abrollcontainer mieten in Potsdam und Umgebung als wirtschaftlicher Maßstab etabliert: Sie bieten genügend Volumenreserve für den Auflockerungsfaktor, sodass Sie mit einer einzigen Abfuhr auskommen, statt wegen zwei überschüssiger Kubikmeter einen zweiten Container bestellen zu müssen.
13. Genehmigung (Sondernutzung) beim Ordnungsamt Potsdam vs. Aufstellung auf Privatgrund
Vor der Anlieferung Ihres Containers klären wir gemeinsam mit Ihnen den optimalen Stellplatz. Steht auf Ihrem Privatgrundstück – etwa in der Hofeinfahrt, im Vorgarten oder auf dem Stellplatz – eine freie Fläche von ca. 2,60 m Breite und 6,50 m Länge zur Verfügung, ist die Aufstellung vollkommen genehmigungs- und gebührenfrei. Unser Lkw-Fahrer legt beim Absetzen dicke Unterleghölzer unter die Stahlrollen, damit Ihre vorhandenen Pflastersteine oder Randborde geschont werden.
- Aufstellung auf öffentlichem Straßenland: Ist das Grundstück zu eng und muss der Container auf dem Gehweg, Seitenstreifen oder einer Parkbucht abgestellt werden, verlangt die Landeshauptstadt Potsdam bzw. die jeweilige Gemeinde eine schriftliche Sondernutzungserlaubnis sowie eine verkehrsrechtliche Anordnung (Bearbeitungszeit meist 7 bis 10 Werktage).
- Absicherung mit Schraffurbaken & Beleuchtung: Im öffentlichen Verkehrsraum muss der Container mit retroreflektierenden Warnmarkierungen (Rot/Weiß nach RSA 21) und bei Dunkelheit mit Baustellenleuchten gesichert sein.
- Alternative Sofort-Beladung: Wenn Sie keinen Platz für einen dauerhaften Container auf dem Grundstück haben, laden wir Ihren bereitgelegten Bauschutt oder Erdaushub im Rahmen unserer Bagger- und Lkw-Einsätze direkt vor Ort auf und fahren ihn sofort ab – ganz ohne Straßensperrung!
Dank unseres eigenen Container- und Fuhrparks am Standort 14548 Schwielowsee sind wir nicht auf externe Speditionen angewiesen: Wir disponieren Stellung, Wechsel, Abholung und die gleichzeitige Anlieferung von gesiebtem Mutterboden, Recycling-Schotter 0/32 mm oder Edelsplitt flexibel im direkten Kontakt mit Ihnen.
14. Auf einen Blick: Welcher Abfall gehört in welchen Container?
| Abfallart / AVV-Schlüssel | Das darf hinein (Positivliste) | Das darf NICHT hinein (Verboten) | Empfohlene Containergröße |
|---|---|---|---|
| 1. Reiner Bauschutt (AVV 17 01 07 – mineralisch) | Beton, Ziegel, Klinker, Pflastersteine, Gehwegplatten, Randsteine, Dachpfannen, Fliesen, Keramik, Mörtel | Kein Ytong (Porenbeton), kein Gips/Rigips, kein Holz, keine Erde, keine Folie, kein Asphalt | 10 m³ Abrollcontainer (wegen hoher Tonnage) |
| 2. Erdaushub / Boden (AVV 17 05 04 – unbelastet) | Reiner Sandboden, Lehm, Mutterboden, Kies (ohne schädliche Verunreinigungen) | Kein Bauschutt, keine großen Steine (> 10 cm), keine Baumstümpfe, kein Müll oder Plastik | 10 m³ Abrollcontainer (mit Flügeltüren) |
| 3. Grünschnitt / Gartenabfall (AVV 20 02 01 – biologisch) | Äste, Zweige, Heckenschnitt, Sträucher, Laub, Rasenschnitt, Staudenschnitt | Keine dicken Erdballen, keine Baumstümpfe mit Erde, keine Blumentöpfe, kein behandeltes Zaunholz | 10 – 13 m³ Abrollcontainer (hohes Volumen) |
| 4. Baumstümpfe / Stubben (Wurzelstöcke nach Rodung) | Ausgegrabene Wurzelstöcke, dickes Stammholz, Starkwurzeln (bitte vorab separat anmelden) | Keine Steine im Wurzelballen (Schreddergefahr!), kein Bauschutt, kein Hausmüll | 10 – 13 m³ nach Absprache (oder direktes Stubbenfräsen vor Ort) |
15. Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Expertenantworten aus der Praxis
Warum darf Ytong (Porenbeton) oder Rigips nicht in den normalen Bauschuttcontainer?
Obwohl Porenbeton (Ytong/Gasbeton) und Gipsbauplatten optisch wie mineralischer Bauschutt wirken, enthalten sie hohe Mengen an Sulfat. Im Recyclingprozess würde dieses Sulfat den gesamten gebrochenen RC-Schotter unbrauchbar machen. Zudem nimmt poröser Ytong Wasser auf und ist nicht frostbeständig. Deshalb müssen Ytong und Gipsbaustoffe immer getrennt vom reinen Bauschutt (AVV 17 01 07) entsorgt werden.
Dürfen Bauschutt und Erdaushub zusammen in denselben Container geworfen werden?
Nein, bitte trennen Sie Steine/Beton und Erde immer strikt voneinander! Reiner Bauschutt geht in die Brecheranlage zur Schotterherstellung (wo Erde das Siebgut verkleben würde), während reiner Erdaushub in Bodenverwertungsanlagen aufbereitet wird (wo Beton- und Ziegelbruch stört). Ein Gemisch aus Erde und Bauschutt erfordert eine aufwendige maschinelle Trennung.
Wie breit muss meine Zufahrt sein, damit der Abrollcontainer abgestellt werden kann?
Für unsere wendigen Lkw-Abrollkipper sollte die Zufahrt eine lichte Durchfahrtsbreite von mindestens 3,00 Metern (besser 3,20 Meter bei Kurvenfahrt) sowie eine freie Durchfahrtshöhe von rund 4,00 Metern ohne tiefhängende Starkäste oder Carportbalken aufweisen. Beim Absetzen nach hinten benötigt das Fahrzeug vor dem Containerstellplatz ausreichend Rangierlänge in gerader Linie.
Kann ich den Container bequem mit der Schubkarre beladen?
Ja! Unsere 10 bis 13 m³ Abrollcontainer sind am Heck mit zwei großen Flügeltüren ausgestattet. Wenn am Aufstellort hinter dem Container etwa 1,50 bis 2,00 Meter Platz zum Aufschwenken der Türen bleibt, können Sie über zwei Bohlen fast ebenerdig mit der Schubkarre direkt in den Container hineinfahren.
Darf Keramik wie ein altes Waschbecken, WC-Schüssel oder Wandfliesen in den Bauschuttcontainer?
Ja! Sanitärkeramik (Waschbecken, Toilettenschüsseln, Urinale aus Porzellan/Keramik) sowie Keramik- und Steinzeugfliesen gehören zur Fraktion AVV 17 01 07 und dürfen in haushaltsüblichen Mengen problemlos in den reinen Bauschuttcontainer gegeben werden – wichtig ist nur, dass vorher sämtliche Metall-Armaturen, Siphons aus Kunststoff, WC-Sitze und Silikonwülste abgeschraubt bzw. entfernt wurden.
Wie lange darf der gemietete Container auf meinem Grundstück stehen bleiben?
Bei VR-Pflasterbau gestalten wir die Standzeiten fair und kundenfreundlich: Übliche Beladezeiträume von 7 bis 10 Tagen für Ihr Wochenend- oder Bauprojekt sind in unseren Containerpauschalen nach Absprache problemlos enthalten. Und wenn Ihr Projekt schneller fertig ist, genügt ein kurzer Anruf unter 0177 222 24 34 und wir holen den vollen Container kurzfristig wieder ab.
Wie hoch sind die Türen an der Rückseite Ihrer 10-m³- und 13-m³-Abrollcontainer?
Alle unsere Abrollcontainer verfügen am Heck über zweiflügelige, weit zu öffnende Doppeltüren. Wenn die Hecktüren geöffnet und seitlich verriegelt sind, beträgt die Einstiegskante am Containerboden nur wenige Zentimeter über dem Abrollrahmen – Sie können mit einer gewöhnlichen Schubkarre über zwei kurze Bohlen direkt bis ganz nach vorne in den Container hineinfahren!